PEKiP - Prager-Eltern-Kind-Programm
„Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.“
(Friedrich Fröbel)
Was ist PEKiP?
PEKiP ist die Abkürzung für „Prager-Eltern-Kind-Programm“ und ein Konzept, welches die Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr begleitet.
PEKiP ist ein gruppenpädagogisches Konzept der Familienbildung und vermittelt Spiel- und Bewegungsanregungen für Eltern mit ihren Babys von der vierten Lebenswoche bis zum 12. Monat.
PEKiP darf ausschließlich durch zertifizierte PEKiP-Gruppenleiter angeboten werden und die Kurskosten werden von einigen Krankenkassen mit bis zu 80% erstattet.
Das Prager-Eltern-Kind-Programm verfolgt vier Ziele:
- Die Kinder haben Kontakte zu Gleichaltrigen sowie zu Eltern anderer Kinder,
- die Eltern können sich über aktuelle Themen miteinander und mit der Gruppenleiterin austauschen,
- die Bindung zwischen Mutter/Vater und Kind wird gestärkt
- und das Kind durch entwicklungsentsprechende Anregungen gefördert.
Angesprochen sind hier auch Eltern mit Kindern, die zu früh geboren wurden, ebenso Eltern mit behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern.
Eltern mit Babys in der 4. bis 6. Lebenswoche (ein späterer Einstieg ist natürlich auch immer möglich und sinnvoll!) treffen sich mit anderen Eltern und ihren Babys in einer kleinen Gruppe mit bis zu 8 Erwachsenen. Die Babys sind in etwa im gleichen Alter und die Gruppe sollte während des ersten Lebensjahres der Babys zusammen bleiben. Die Gruppe trifft sich wöchentlich für 90 Minuten. Ein PEKiP-Block besteht aus 12 aufeinanderfolgenden Treffen.
Die Babys werden durch die Eltern in einem gut beheizten Raum (ca. 25° Celsius) ausgezogen und bleiben während des gesamten Kurses nackt. Dadurch werden sie in ihrem natürlichen Bewegungsdrang nicht eingeschränkt und können auch den Hautkontakt zu den Eltern besser wahrnehmen.
Warum PEKiP?
Den Eltern werden mit fortschreitendem Entwicklungsstand entsprechende Förderungsanregungen geboten, bei diesem Spielangebot werden die Babys selbst aktiv.
Durch das Konzept von PEKiP wird die positive Beziehung zwischen Eltern und Kind durch gemeinsames Erleben von Bewegungen gefördert.
Die Babys haben Kontakt zu Gleichaltrigen und zu anderen Erwachsenen und die Eltern können sich über aktuelle Entwicklungsschritte austauschen und ihr Netzwerk erweitern.
Während der PEKiP-Zeit stehen immer die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund, d.h. haben die Kinder Hunger/Durst werden sie gestillt, Fläschchen oder der Brei gegeben.
Was muss mitgebracht werden?
- eine kleine Decke oder ein großes Handtuch
- eine wasserdichte Unterlage (z.B. Wickelunterlagen) und eine Haushaltsolle
- bequeme, leichte Kleidung (evtl. Wechselsachen für die Eltern, da bei den Babys im Nacktsein auch mal etwas schief gehen kann ;-))
Wann geht’s los?
Die Kurse starten immer je nach Nachfrage und Alter der Kinder in Erkner, Rüdersdorf, Woltersdorf und Grünheide.
ACHTUNG!!!
WIR BIETEN, AUFGRUND DER GROSSEN NACHFRAGE IN ERKNER, NACH PEKIPKURSEN, EINEN ZUSATZTERMIN AN - DER ABER NUR ÜBER 6 TREFFEN GEHT (und nicht wie gewohnt 12)
DONNERSTAG, 31.05.2012 VON 12.30-14.00 UHR; MOMENTAN SIND NOCH 4 PLÄTZE FREI!!!
Die nächsten, regulären Kurse beginnen dann wieder ab dem 13. August 2012 in Rüdersdorf, 14. August 2012 in Grünheide, 15. und 16. August 2012 in Erkner und am 17. August 2012 in Woltersdorf.
Es ist ratsam sich bereits jetzt für die Kurse anzumelden, da viele Plätze schon vergeben sind!
Weitere Kurstermine entnehmen Sie bitte unserem Kursplan und Informationen zu PEKiP erhalten Sie auch unter: www.pekip.de



